Uganda, Kampala

Kurzprofil

  • Land, Projekte:Uganda, Kampala
  • Kurzbeschreibung:Durchführung von pädagogisch betreuten Skateboard Workshops, Ausbau zu einem Jugendzentrum
  • Organisation:skate-aid international e.V.
  • Lokale Partner:Uganda Skateboard Union
  • Projektdauer2010 - jetzt

Das Projekt

skate-aid ist in Kampala im Township Kitintale aktiv, in dem ca. 20.000 Menschen leben. Zu den größten Problemen zählen dort Bildungsarmut, Arbeitslosigkeit, HIV und AIDS, sowie der Missbrauch von Drogen.
Unser Projektpartner vor Ort ist die Uganda Skateboard Union (USU), die 2006 ihren eigenen kleinen Skatepark gebaut haben. Der Skatepark ist mittlerweile Anlaufpunkt für die Kids und Jugendlichen aus dem Township und die USU für viele wie eine Ersatzfamilie. Hier geht es nicht nur ums Skateboarden, sondern um die Schaffung eines stabilen sozialen Umfelds, wie es dort nur die wenigsten Kinder und Jugendlichen kennen.
Seit 2010 arbeiten wir eng mit unserem Partner zusammen. Jackson Mubiru, Präsident der USU, arbeitet mittlerweile in Vollzeit für das Projekt. Er kümmert sich um die Belange des Skateparks, leitet die Kids an, hält Kontakt zu Spendern und besucht die Schulen der am Projekt teilnehmenden Kinder.
Eine der ersten Maßnahmen war die Renovierung des Skateparks, um das Verletzungsrisiko zu mindern. Darüber hinaus wird die USU regelmäßig mit neuen Skateboards, Schonern und Helmen versorgt. 2017 konnte durch eine Weihnachtsspenden-Kampagne die Erweiterung des Skateparks finanziert werden. Diese Arbeiten wurden im Herbst 2018 abgeschlossen. Für das Jahr 2019 soll der Park nochmal erweitert werden und in Zukunft Schritt für Schritt zu einem vollständigen Jugendzentrum ausgebaut werden. 

Dieses Projekt wurde von der Titus Dittmann Stiftung gestartet und später vom skate-aid e.V. München übernommen. Seit Mai 2019 führt der skate-aid international e.V. das Projekt durch.