skate-aid

Unterstützte Projekte in Afrika


Freiwilliger für unser Projekt in Kenia gesucht!

Wir suchen wieder einen Freiwilligen für unser skate-aid Projekt in Kenia! Ab sofort bieten wir für 4-12 Monate eine Freiwilligen Stelle im Shangilia Skatepark in Nairobi, Kenia. Die Voraussetzungen? Du solltest mindestens 21 Jahre alt sein, bereits Erfahren im Umgang mit Beton aufweisen, Skateboard fahren und Englisch sprechen können. Trifft auf dich zu? Dann schicke deine Bewerbung per Mail an unseren Projektleiter Torben: t.oberhellmann@skate-aid.org

Hier geht's zu unserem Projekt in Kenia!

Algerien

Sahara,
Exilregierung Frente Polisario

Gemeinsam mit Schulen vor Ort und der Exilregierung Frente Polisario plant skate-aid für 2015 eine Sport- und Skateboardanlage für die Kinder im Flüchtlingslager der Sahrauis in der Westsahara.

Kenia

Nairobi,
Shangilia

Gemeinsam mit dem Verein Shangilia Deutschland e.V., der Dirk Nowitzki-Stiftung und der Skateboarding Society of Kenya baute skate-aid 2013 den ersten multifunktionalen Skatepark Kenias.

Mosambik

Maputo,
Associação do Skate de Moçambique

skate-aid unterstützt die Associação do Skate de Moçambique (ASM) bei der langfristigen Etablierung eines Angebots an Skateboardworkshops und weiteren sportlichen Aktivitäten für die benachteiligten Kinder und Jugendliche in Maputo, Mosambik.

Ruanda

Kigali,
SOS Kinderdörfer Kigali

skate-aid baut gemeinsam mit dem SOS Kinderdorf Kigali den ersten Skatepark in Ruandas Hauptstadt. Auf dem Gelände des ansässigen Kinderdorfs gelegen, bietet der Skatepark einen sicheren Ort für die Mädchen und Jungen. Hier können sie sich austoben, gemeinsam Spaß haben und die Welt des Skateboardens entdecken.

Südafrika

Kapstadt,
Don Bosco

Am Zentrum für Straßenkinder der Salesianer Don Bosco baute skate-aid im Mai 2010 einen mobilen Skatepark mit Miniramp. Jetzt sind dringende Reparaturen notwendig geworden, außerdem sollen neue Hindernisse gebaut werden

Sudan

Khartum,
Goethe Institut

skate-aid unterstützte Larissa Fuhrmann, Deniz Ertin und sudanesische Freiwillige 2013 bei dem ersten Skateboard-Workshop im Jugendzentrum Al-Sajjana in Khartum. Weitere Aktionen folgen.

Tansania

Dodoma,
Don Bosco & CV-Afrika-Hilfe

skate-aid und Don Bosco haben den ersten Skatepark Tansanias in Dodoma gebaut. Die Chance für die Jugendlichen, ihrem tristen Alltag zu entfliehen. Nun sollen die Kinder und Jugendlichen professionell betreut und trainiert werden.

Uganda

Kampala,
Uganda Skateboard Union

Mit der Uganda Skateboard Union hat skate-aid einen Skatepark in Kampala gebaut. Für 2014 ist die Erneuerung und Erweiterung der Skateboardanlage sowie die Errichtung eines Büros und Lagerraumes für Equipment geplant.

Entwicklungshilfe in Afrika
von skate-aid


Der Alltag der Afrikaner ist von Armut, Hunger und Leid geprägt. Unterernährung, schlechte medizinische Versorgung und Mangel an Bildung sind die Folge. 380 Millionen Menschen in Afrika müssen täglich mit weniger als 1,25$ auskommen. Viele Familien schaffen es daher kaum, sich zu ausreichend zu ernähren oder ihre Kinder zur Schule zu schicken. Die Menschen in Afrika sind auf die Entwicklungshilfe der Welt angewiesen, da sie es ohne die Hilfe nicht schaffen
würden.

Die Kinder und Jugendliche in Afrika leiden dabei am meisten unter der schrecklichen Situation in ihren Ländern.
Schon früh werden sie mit dem Tod, Krankheiten, Gewalt und Hunger konfrontiert. Geringe Bildungschancen und hohe Arbeitslosigkeiten lassen sie perspektivlos in die Zukunft schauen. Sie müssen früh erwachsen werden und lernen Verantwortung für sich und ihre Familie zu übernehmen.

Wie hilft skate-aid in Afrika?


skate-aid hat es sich als Ziel gemacht, den Kindern und Jugendlichen in Afrika mit unseren Projekten zu helfen. Wir wollen ihnen Freude bereiten und die Chance geben, all das Schreckliche, was ihnen schon so früh in ihrem Leben widerfahren ist, für Augenblicke zu vergessen. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, auf den Skateboards einfach Kind sein zu können und Spaß daran zu haben. Weil unsere Projekte den jungen Afrikaner so viel Freude bereitet, packen sie tatkräftig an und helfen uns bei der Realisierung der Projekte. Auf diese Weise bauen sie zudem Selbstbewusstsein auf, da sie stolz auf ihre Hilfe sind und erlernen auch das soziale Miteinander. Für die Kinder in Afrika bedeuten die skate-aid Projekte viel mehr als nur Skateboard fahren. Für sie ist es eine wahre Chance und ein Ausweg aus ihrem tristen und perspektivlosen Alltag.

Bisher konnten wir Projekte in Algerien, Kenia, Südafrika, Tansania, Uganda und im Sudan dank Ihrer Hilfe verwirklichen. Unser Ziel ist es, diese Projekte langfristig weiter auszubauen, um mehr Kinder und Jugendliche vor Ort zu erreichen und viele weitere Projekte in anderen Ländern Afrikas zu starten.

Wir wollen den jungen Afrikanern eine Ablenkung
vom Alltag schaffen


Aufgrund von anhaltenden Konflikten, mussten die Sahrauis ihr Gebiet unterhalb der Sahara verlassen und in das Grenzgebiet von Algerien flüchten. Dort leben sie unter einfachsten Bedingungen in kleinen Hütten und Zelten und haben kaum etwas zum Leben. Durch weltweite Entwicklungshilfe und Unterstützung konnte die Lage vor Ort zwar langsam verbessert werden, aber die Kinder der Sahrauis leiden sehr unter den Bedingungen. Viele kennen zudem nichts anderes, weil sie als Flüchtlingsgenration dort aufgewachsen sind.

In diesem Jahr geht der Bau einer Sport- und Skateboardanlage los mit dem Ziel, eine Organisation eines Vereins zu schaffen und stetig das Freizeitprogramm auszubauen. Langfristig wollen wir es auch schaffen, die Anlage um einen Gemeindetreff zu erweitern. Dabei ist es und wichtig, wie bei allen unseren Projekte, die Einwohner von Anfang an mit einzubeziehen und ihnen unsere Wertschätzung zu offenbaren. Wir setzen auf das Miteinander und die Kommunikation mit den Einwohnern. Später soll die gesamte Verwaltung des Projektes an die Sahrauis übergeben werden. In Workshops werden den Kindern und Jugendlichen gezeigt, wie sie nicht nur skateboarden, sondern auch wie sie Rampen bauen. So fördern wir ihre handwerklichen und kreativen Fähigkeiten.

Kenia gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Auch dieses Land leidet wie alle anderen Länder in Afrika an Armut, mangelnder Boldung, Krankheiten und Dürren, die schreckliche Hungersnöte zur Folge haben. Viele sehen keine Perspektiven mehr auf dem Land und hoffen in den Großstädten auf eine bessere Zukunft. Leider landen die meisten Familien in den Slums der Städte, in denen sie unter menschenunwürdigen Bedingungen leben müssen. Dabei infizieren sich immer mehr Afrikaner an dem Virus der Immunschwächekrankheit AIDS. Die jungen Afrikaner erfahren hier von Anfang an schlimmes Leid und jedes Kind hat seine eigne unfassbar traurige Geschichte. All das ist eigentlich viel zu viel für ein kleines Kinderherz. Daher wollen wir von skate-aid ihnen Ablenkung schenken und eine Perspektive offenbaren. Der Verein Shangilia nimmt in ihrem Kinderheim in Nairobi Kinder und jugendliche Kenianer auf und ermöglicht ihnen eine schulische Ausbildung. Zusammen mit Partnern vor Ort haben wir einen Skatepark inklusive einem Basketballplatz errichtet und bieten den Kindern Skateboard- und Basketballworkshops an. Auf diese Weise schenken wir den jungen Afrikanern Momente, in denen sie ihr Leid für Augenblicke vergessen können und Spaß am Kind sein haben können

Kriminalität und Gewalt in den Slums von Kapstadt –
auch hier hilft skate-aid


Gewalt und Kriminalität prägen den Alltag in den Slums von Kapstadt in Südafrika. An sich weist das Land eine starke wirtschaftliche Entwicklung auf, nur kommt diese bei den meisten der Bevölkerung nicht an. Es gibt immer noch eine Trennung zwischen weißen und farbigen Südafrikanern. skate-aid möchte diese Jugendliche aus der Gewalt herausholen und ihnen wieder an Optimismus glauben lassen. 2008 starteten wir mit unserem ersten Projekt an der Bucht von Hout Bay. Allerdings mussten wir aufgrund von Gegebenheiten, wie Witterungsbedingungen und Diebstahl, den Standort leider schließen. Dafür erbauten wir 2010 eine Rampe am Salesianer Institut. Hier setzten wir wieder darauf, die Afrikanier mit einzubeziehen. Kindern und Jugendliche realisierten mit uns das Projekt und stärkten so ihr soziales Miteinander und ihre handwerklichen Fähigkeiten. Zudem können wir einigen Jugendlichen eine Ausbildung am Institut anbieten.

skate-aid unterstütze 2013 die Hochschulabsolventin Larissa, die in den Sudan ging, um den Kindern und Jugendlichen vor Ort Skateboardworkshops anzubieten. Wir halfen ihr bei der Umsetzung und schickten Skateboardausrüstungen nach Khartum. Der erste Workshop war ein voller Erfolg und so soll es auch weitergehen. Larissa ging, die Ausrüstung blieb, Workshops wurden weiter angeboten und Larissa möchte auf jeden Fall wiederkommen und weitere Hilfe und Unterstützung leisten.

Auch in Tansania und Uganda errichteten wir
mit Ihrer Hilfe Skateparks


Auch in Tansania haben die jungen Afrikaner kaum eine aussichtsreiche Zukunft. Tansania gehört zwar auch zu den stabileren Ländern in Afrika, aber die Zahl der Bevölkerung steigt so schnell an, dass die Entwicklung des afrikanischen Landes nicht hinterher kommt und die Menschen auch dort hungern und unter der Armut leiden. Wir wollen, dass die jungen Afrikaner mit unseren skate-aid Projekten einfach Kinder sein können und bieten ihnen daher solche Freizeitbeschäftigungen an. Zusammen mit Partner vor Ort bauten wir auch in Tansania einen Skatepark auf und unterstützten vor Ort mit Know-How, finanziellen Mitteln und Skateboardausrüstungen.

Bis 2010 litt die Bevölkerung Ugandas unter einem 20 jährigen andauernden Bürgerkrieg, bei dem junge Afrikaner als Kindersoldaten kämpfen mussten. Das Leid wollen wir aus den Köpfen der Kinder wieder herausholen. 2006 bauten die Einwohner von Kampala etliche Skaterampen, die wir 2013 rundum erneuerten und erweiterten. Außerdem ist es unser Plan, Büro- und Lagerräume errichten, um stetig mehr Kindern unser Freizeitangebot anbieten zu können. Regelmäßig schicken wir neue Skateboardausrüstungen in das Land. Aber auch hier ist es uns wichtig, mit den Menschen das Projekt aufzubauen, durchzuführen und es nach ihren Bedürfnissen auszurichten.

Wir konnten bis jetzt viele Projekte verwirklichen und das nur dank Ihrer Hilfe. Unser Ziel ist es, noch viele weitere Projekte folgen zu lassen und dafür benötigen nicht nur wir, sondern vor allem die Kinder und Jugendliche in Afrika Ihre Unterstützung und Hilfe.