Das Projekt

Aktuell

Update Juni 2018:

Unser Forschungsprojekt „Skaten statt Ritalin“ geht in die zweite Runde. Nachdem die erste Runde der Zusammenarbeit mit der WWU Münster (s.u.) im Juni 2018 erfolgreich abgeschlossen wird, gilt es jetzt für den nächsten Kurs eine Kontrollgruppe zu bilden. Die Pre-Skate-Tests finden am kommenden Wochenende (23./24.Juni) statt und wir suchen noch Kids mit zu viel Power. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos und Ausrüstung wird gestellt.

Meldet euch direkt an unter t.egelkamp@skate-aid.org

 

ADHS! Na und? Unter diesem Motto wurde 2018 das Konzept von „Skaten statt Ritalin“ leicht verändert neu aufgesetzt. Im März 2018 startete eine neue, 4 monatige Workshop-Reihe mit  insgesamt 30 Kindern in 2 Kursen zwischen 8-14 Jahren. Nach den vielen positiven Erfahrungen und Rückmeldungen in den letzten Jahren möchten wir hierbei nun eine Stufe weiter gehen. In Kooperation mit der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster und dem dort ansässigen Institut für Sportwissenschaft wollen wir den positiven Effekt des Skateboardens nachweisen. Die Universität in Form von Prof. Dr. Heiko Wagner, Prof. Dr. Patricia Ohrmann und Dr. Christiane Bohn führt dabei die wissenschaftliche Untersuchung durch. skate-aid zeigt sich für die Durchführung der sportlich und pädagogisch professionell betreuten Workshops verantwortlich. Diese finden über einen Zeitraum von 16 Terminen wöchentlich statt. Die Kids bekommen für diesen Zeitraum eine komplette Ausrüstung bestehend aus Skateboard, Helm und Schoner-Set gestellt und können diese auch außerhalb der Workshops nutzen. Schließlich gilt auch beim Skateboarding: viel hilft viel.

Die Durchführung der Workshops wird unterstützt vom Takko Hilft e.V.

Weitere Informationen: t.egelkamp@skate-aid.org

 

Historie

2012 startete das Programm "Skaten statt Ritalin" unter Federführung von Dr. Thomas Dirksen und Alexander Krick. Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche, die unter Verhaltensauffälligkeiten leiden oder bei denen eine Verhaltensstörung diagnostiziert wurde. Die Kinder und Jugendliche waren alle in der Praxis von Dr. Dirksen & Franke in Münster in Behandlung und wurden gezielt von den behandelnden Ärzten für das Programm vorgeschlagen. Ziel des Angebotes ist es, den Kindern und Jugendlichen eine Alternative im Therapieangebot zu bieten. In den damals rund 10 Skateworkshops verteilt über ein halbes Jahr lernten die Kinder und Jugendlichen unter fachmännischer Anleitung sich auf natürliche Art und Weise über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren. Außerdem wird ihre Frustrationstoleranz erhöht und sie bekommen Freude an körperlicher Ertüchtigung. Im Idealfall – bei mehreren Teilnehmern schon geschehen – läuft die Therapie, zu der auch das Skaten zählt, darauf hinaus, dass das Ritalin abgesetzt werden kann. Die Eltern der Kinder und Jugendlichen leisteten einen finanziellen Eigenbeitrag zur Teilnahme am Programm.

 

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