Münster, Deutschland

C&A Foundation, Across the Bo(a)rders

Phase I


Bild: Marie Lindhoff 16.02.2016

Die erste Phase beinhaltet drei wöchentlich stattfindende Skateboard Training Kurse im Skaters-PalaceDie Kinder und Jugendlichen werden dadurch bei der Integration, dem Erschließen neuer Räume, dem Ausbilden ihrer Life Skills und ihrer Eigenverantwortung unterstützt. Sie sollen nach Möglichkeit eigenständig zum Skaters-Palace gelangen, was wiederum ihre eigene Mobilität fördert und ihr Selbstbewusstsein stärkt.

Über das Erlernen einer für den Großteil der Kids neuen Sportart, werden ihre motorischen und gesundheitlichen Fähigkeiten gefördert. Durch Sport und Spaß können die Kinder neue positive Erfahrungen erleben, Traumata überwinden und das Selbstkonzept stärken. Sie lernen spielerisch die deutsche Sprache in den Workshops. Die Skateboard Trainer leiten die Kurse und verfügen weitestgehend über eine pädagogische Ausbildung.

Wenn die Kids die Grundlagen des Skateboardens erlangt haben, können sie außerhalb der Trainingszeiten mit Freikarten den Skaters-Palace betreten. Sie haben somit die Möglichkeit einer eigenständigen Freizeitgestaltung, was durch die Begegnung mit den in Deutschland lebenden Kids der Integration und der Bildung von Freundschaften, außerhalb Ihrer Einrichtungen zu Gute kommt.

Ein wichtiger Aspekt des wöchentlichen Trainings ist das Sozialpunktesystem. Das System hat den Grundsatz „Fordern und Fördern“ und dient den Kindern zum eigenständigen „verdienen“ von Skateboards, Schutzausrüstung oder auch besonderen Ausflügen, wie z.B. Konzerte, Kinobesuche oder dem Besuch einer Skateboard Meisterschaften. Die Punkte erlangen sie durch die regelmäßige Teilnahme am Training, Pünktlichkeit, Fortschritte bei ihren Deutschkenntnissen, Patenfunktion bei Neuankömmlingen und durch Hilfsbereitschaft. Das Ziel dieses Punktesystems: Die Jugendlichen sollen motiviert werden sich sozial zu engagieren und lernen, dass sich ihr persönlicher Einsatz auszahlt. Des Weiteren dient es der Stärkung des Verantwortungsgefühls gegenüber sich selbst und anderen, sowie der Steigerung des Selbstwertgefühls und Selbstbewusstsein, da sie sich ihr Skateboard „verdienen“ und nicht geschenkt bekommen.

Phase II


In Kooperation mit der Primusschule und dem HBZ, werden mit besonders geeigneten Jugendlichen aus der ersten Phase, mobile Rampen für Angebote in Flüchtlingseinrichtungen in Münster und im Umland gebaut. Das Ziel sind der Ausbau der handwerklichen Fähigkeiten der jungen Flüchtlinge, der positiven Entwicklung der Selbstwahrnehmung und des Selbstvertrauens, sowie der Ausbau der Skateboard Workshops im Münsterland.

Phase III


In der dritten Phase kommen die mobilen Rampen zum Einsatz. Engagierte Jugendliche Flüchtlinge werden zu Skateboard Trainerinnen und Trainern ausgebildet. So kann mobile Jugendarbeit an den Flüchtlingseinrichtungen mit Hilfe der neuen Trainer durchgeführt und angeboten werden. Der Vorteil: Flüchtlinge unterrichten Flüchtlinge und können so für Neuankömmlinge als Patinnen und Paten agieren. Durch die Funktion als Skateboard Trainer übernehmen die Kids Verantwortung und ihr Selbstbewusstsein und Ihre Selbstwahrnehmung wird aufgewertet.

Phase IV


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