Die Situation
Hanoi ist die älteste noch bestehende Hauptstadt Südostasiens mit mehr als 6 Millionen Einwohnern. Ihr großes Problem: soziale Ungerechtigkeit und eine rapide steigende Zahl von Straßenkids und Waisen.
Frido Meyer-Knees arbeitete von 2009 bis 2010 im Hai-Duong-Kinderheim. Dort erlebte er hautnah, wie es um die Kids bestellt ist. Doch die Jungen und Mädchen, die aus ärmlichsten Verhältnissen stammen, oft Waisen sind oder mit Krankheiten zu kämpfen haben, strahlen, wenn sie ein Skateboard in die Hände bekommen. Und durch eine kleine Session all ihre Probleme zumindest für einen kurzen Moment vergessen können. Dafür sorgte Frido, der aktiv mit ihnen arbeitete und ihnen das Skateboarding näher brachte. Danke Frido!
Das leistete skate-aid
Durch das Freiwillige Soziale Jahr beim Deutschen Roten Kreuz und den Support von skate-aid wurde Skateboarder Frido Meyer-Knees zu einem ambitionierten Aktivisten. skate-aid unterstützte Frido und seine Arbeit im Hai-Duong-Kinderheim mit Sachspenden und Know-how.
Unser skate-aid Aktivist Frido Meyer-Knees zu seinem Einsatz in Hanoi
Meine „skate-aid-Zeit“ in Vietnam war leider aufgrund unerwarteter Komplikationen mit dem örtlichen Projekt wesentlich kürzer als erwartet. Dennoch bin ich froh darüber, die Möglichkeit gehabt zu haben, den Kindern etwas völlig Neues zu zeigen. Und gleichzeitig die Freiwilligenarbeit um einen ungewöhnlichen und spannenden Teil zu erweitern.
Nach meiner Ankunft im August 2009, fing ich gleich an, nach dem regulären Unterricht mit den Kindern auf dem Hof zu skaten. Schnell hatte sich ein Kern von 15 Kindern gebildet, die mit großer Begeisterung täglich neue Tricks übten. Jedes Mal wenn wir auf dem Hof übten, versammelte sich das halbe Center, um den ungewöhnlichen, neuen Sport zu bestaunen.
Leider hieß es dann aber im Januar 2010 Abschied nehmen, da es sowohl mit der Centerleitung, als auch mit der lokalen Regierung Probleme gab, die weitere Freiwilligenarbeit in diesem Projekt unmöglich machten. Ich wurde einem neuen Projekt zugeteilt, in welchem ich mit schwer körperlich behinderten Kindern arbeite, was eine Fortsetzung von skate-aid leider unmöglich macht.
Das halbe Jahr im Kinderheim Hai Duong war geprägt von einer großartigen Zusammenarbeit mit den Kindern, ganz besonders, wenn es um das Skaten ging. Ich bin Titus daher sehr dankbar für die Unterstützung.