skate-aid

Unterstützte Projekte in Asien


Afghanistan

Karokh,
Grünhelme e.V.

2010 wurde der skate-aid-Skatepark in Karokh offiziell eröffnet. Seither liegt die Leitung und Verwaltung des Parks komplett in der Hand der Lehrerschaft. Regelmäßig versorgt skate-aid die Schüler mit der notwendigen Hardware.

Afghanistan

Kabul,
Sound Central Festival

In 2013 unterstützte skate-aid mit einer mobilen Ramp das Sound Central Festival in Kabul. Es ist in Zentralasien das einzige Kunstfestival seiner Art. Insgesamt waren an vier Tagen fast 2.600 Besucher auf dem Gelände, um die Skateboard-Action zu bestaunen.

Indien

Panna,
we_school

Für viele Kinder Indiens liegt die einzige Chance auf einen sozialen Aufstieg in der Bildung. Aus diesem Grund will die we-school Initiative zusammen mit skate-aid ein Jugendzentrum mit anliegendem Skatepark im indischen Städtchen Panna errichten.

Palästina

Bethlehem,
SOS-Kinderdörfer

Es gibt nur wenig Orte und Gelegenheiten, an denen Kinder in Bethlehem unbeschwert spielen können. Diese Situation möchten die SOS Kinderdörfer in Zusammenarbeit mit skate-aid, mit Hilfe eines multifunktionalen Skateparks, verbessern.

Entwicklungshilfe in Asien –
skate-aid


Auch in Asien leisten wir, wie bei allen unseren Projekten, vollsten Einsatz bei unserer Entwicklungshilfe und sind auch hier mit Herzblut dabei. Dabei geht es uns vor allem darum den Kindern und Jugendlichen zu helfen und ihren Alltag ein Stück weit glücklicher und freier zu gestalten.

Im Rahmen unserer Entwicklungshilfe in Asien haben wir derzeit verschiedene Projekte in unterschiedlichen Ländern. Aktuell unterstützen wir Projekte in Afghanistan, Palästina und Indien und verfolgen dabei bei allen nur ein Ziel: Den Kindern eine Kindheit ermöglichen, die zumindest teilweise erfüllt wird mit Spaß, haufenweise Energie und Fröhlichkeit.

Entwicklungshilfe in Afghanistan –
Abstand vom Krieg gewinnen


Afghanistan ist zerstört durch die Folgen des jahrzehntelangen Krieges und Bürgerkrieges. Das zentralasiatische Land ist geprägt durch die Unsicherheit, Armut und die damit verbundenen Krisen. Zusätzlich wird die wirtschaftliche Entwicklung und damit die Verbesserung der Lebensbedingen dort durch eine überaus mangelhafte Infrastruktur, hohe Analphabetenraten und eine so gut wie nicht vorhandene Industrieproduktion gebremst. Diese Faktoren sorgen dafür, dass Afghanistan sehr stark von der Unterstützung der internationalen Gemeinschaft abhängig ist.

Damit den Kindern, die in diese Situation hineingewachsen sind, eine bessere Zukunft ermöglicht werden kann, die frei von Angst und Unsicherheit sein soll, möchten wir mit unserer Entwicklungshilfe in Afghanistan besonders die junge Generation fördern. Sie sind die Zukunft des Landes. Deshalb sind wir der Meinung, dass die Stärkung und Förderung von Stabilität und Demokratie an den Wurzeln der Gesellschaft ansetzen muss: den Kindern.

Was für uns bereits selbstverständlich ist, ist in Afghanistan noch nicht absehbar. Die Geschlechtergerechtigkeit. Auch diesem Thema nehmen wir uns im Rahmen unserer Entwicklungshilfe bei skate-aid an. Wir möchten besonders Mädchen stark mit einbeziehen, da die Frauen von vielen politischen und gesellschaftlichen Prozessen immer noch ausgeschlossen werden. Die Skateboards sind hierbei das ideale Bindeglied, da die Sportart meist noch völlig unbekannt ist. Dies bedeutet, dass sie auch noch keinen Geschlecht zugeordnet wurde. Damit ist sie häufig die einzige sportliche Aktivität, an der Mädchen teilnehmen dürfen.

skate-aid fördert auch die Entwicklungshilfe in Indien


Mit mehr als 1,2 Milliarden Einwohnern ist Indien eines der bevölkerungsreichsten Länder der Welt und verfügt über eine wahnsinnige Vielfalt. Trotz seiner guten wirtschaftlichen Entwicklung ist es leider in vielen Teilen noch stark von Armut geprägt. Vor allem in ländlichen Gebieten, wo der Anteil an armen Menschen besonders hoch ist, sind Unter- und Fehlernährung ein weit verbreitetes Problem. Wenn wir diese Situation stärker in den Fokus nehmen, fällt vor allem der Bundesstaat Madhya Pradesh ins Auge. Hier liegt unser Projektort Panna. Hier leben mehr als 60 Prozent unterernährter Kinder.

Die einzige Chance zum sozialen Aufstieg und einer Verbesserung der Lebensumstände können die Kinder eigentlich nur durch eine gute Schulbildung erreichen. Da der Besuch einer öffentlichen Schule für Kinder von 6 – 14 Jahren kostenlos ist, werden fast alle Kinder eingeschult. Leider ist die Zahl der Schulabbrecher in den höheren Klassenstufen aber immer höher, weshalb vor allem im ländlichen Raum viele Kinder nur eine sehr rudimentäre schulische Grundbildung erhalten. Auch in Indien ist die Benachteiligung von Mädchen zudem sehr stark. Ihre Einschulungsrate ist geringer als die der Jungen. Um diese Umstände zu verbessern, unterstützt skate-aid im Rahmen unserer Entwicklungshilfe die Initiative we_school, die von Ulrike Reinhard ins Leben gerufen wurde.

Das Ziel des Projektes liegt darin den Kindern eine Atmosphäre des freien Lernens zu schaffen. Vielfältige und breit gefächerte Workshops sollen ihnen die Möglichkeit geben in ihrer Freizeit außerhalb des regulären Schulunterrichtes neues Wissen zu erlangen und sich neue Fähigkeiten anzueignen. Beim Bau des Skateparks können sie ihre neu erworbenen Kenntnisse auch gleich einsetzen oder ihr Können beim Bauen eigener Boards oder der Reparatur dieser unter Beweis stellen. Diese zusätzlichen Qualifikationen, wie z.B. handwerkliches Können, können die Lebensqualität der Kinder und ihrer Familien deutlich verbessern. Im Skatepark wird übrigens nur englisch gesprochen werden. Dadurch sollen sich auch die Fremdsprachenkenntnisse der Jugendlichen entscheidend verbessern.

Eine Sache, die uns hier besonders freut ist, dass auch die Eltern der Region unserem Projekt gegenüber sehr positiv eingestellt sind, da es ihnen ermöglicht mehr Zeit mit ihren Kindern im Zentrum und auf dem Skatepark zu verbringen.

Wie bei allen unseren Projekten in der Entwicklungshilfe, die skate-aid ins Leben ruft oder unterstützt, spielt der Aspekt der Nachhaltigkeit bei der Realisierung der Ideen eine große Rolle. Langfristig gesehen besteht das Ziel darin, die jungen Leute auf ihrem Weg zu selbstbewussten und eigenständigen Individuen zu begleiten, die lernen, für sich und ihre Umwelt Verantwortung zu übernehmen.

Und so sieht die Entwicklungshilfe von skate-aid
in Palästina aus


Die instabile politische Lage in Palästina sowie Perspektivlosigkeit prägen die Kinder und Jugendlichen von Bethlehem stark. Viele von ihnen mussten mit ansehen wir Freunde und Familienmitglieder verletzt oder getötet wurden. Nur an wenigen Orten können sie weitgehend unbesorgt spielen. Die SOS-Kinderdörfer wollen gemeinsam mit einem Deutsche-Post-/DHL-Projekt und skate-aid diese Situation mit einem multifunktionellen Skateopark verbessern. skate-aid gibt damit den Kindern die Möglichkeit sich sportlich zu betätigen und auszutoben und ihr Zusammengehörigkeitsgefühl mit anderen deutlich zu stärken.

Im Park soll eine Einbindung der sportlichen Aktivitäten in einem pädagogischen Rahmen gewährleistet werden. Dabei richtet sich das Projekt an Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren. Wir verfolgen dabei allerdings leicht unterschiedliche Ansätze. Während bei den Kindern noch der Spaß und die sportliche Betätigung im Vordergrund steht, sollen die älteren Jugendlichen über Rahmenprogramme speziell gefördert werden. So erfahren sie Gemeinschaft in der Gruppe durch Sport und Bewegung.

Die Jugendlichen wurden in den Bau der Skateboard-Anlage eingebunden. Dadurch entwickeln sie nicht nur von Anfang an eine positive Beziehung zum Projekt, sondern erlernten auch ganz nebenbei handwerkliche Fähigkeiten. Auf diese Weise wird sowohl ihr Selbstvertrauen gefördert als auch ihre Aussichten auf Jobs in der Zukunft verbessert. Langfristig hat das Projekt eine sehr enge Verknüpfung von formeller sowie informeller Bildung, Freizeit und Sport werden also etabliert.