Brasilien, Poá, São Paulo

ONG Social Skate

Die Situation

Knapp 30% der brasilianischen Bevölkerung ist jünger als 15 Jahre. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist enorm und wer es sich leisten kann schickt seine Kinder auf eine Privatschule. Viele können sich den Luxus einer guten Schulbildung nicht leisten, was eine Analphabetenrate von etwa 10% widerspiegelt. 

São Paulo gehört zu den braslinianischen Städten mit der höchsten Kriminalitätsrate. Gewalt, Diebstahl, Prostitution, Raub, Menschenhandel, Mord und Drogenkonsum stehen auf der Tagesordnung. Das liegt auch daran, dass die Knast-Mafia "Primeiro Comando da Capital" in und um São Paulo ihre Geschäfte macht und sich blutige Gefechte mit der Polizei liefert.

Das Projekt in Poá bei São Paulo, unter der Leitung von dem ehemaligen Profi-Skater Sandro Testinha und seiner Frau Leila Vieira dos Santos, bietet den Kindern die Möglichkeit in einem sicheren Umfeld Skateboard fahren zu lernen anstatt sich die Zeit auf der Straße zu vertreiben. Während Sandro den sportlichen Part übernimmt, lässt Leila, als Lehrerin, pädagogische Ansätze einfließen.

Kinder im Alter zwischen 4 - 16 Jahre können dort nach der Schule und am Wochenende ihre Freizeit verbringen. Sie lernen das Skateboard fahren und nehmen an kleinen Contests in Sao Paulo teil. Die Organisation lebt nur von Spenden und betreut zurzeit ca. 50 Kinder.

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