skate-aid

Unterstützte Projekte in Amerika


Bolivien

La Paz / El Alto,
Make Life Skate Life

2014 ist zwischen La Paz und El Alto ein öffentlich zugänglicher und kostenfreier Skatepark mit angebundenem Jugendzentrum gebaut worden, für die Jugendlichen ist ein Platz erschaffen worden, der ein sicheres Umfeld bietet.

Brasilien

São Paulo,
ONG Social Skate

Initiatoren des Projekts „ONG Social Skate" sind der ehemalige Profi-Skater Sandro Testinha und dessen Frau Leila Vieira dos Santos, die Kindern die Möglichkeit bieten, in einem sicheren Umfeld Skateboard fahren zu lernen.

Costa Rica

San Isidro,
Pura Vida Skateboarding

Im April 2012 wurde der Skatepark in San Isidro de el General eröffnet. Ende 2013 wurde der bestehende Park erweitert und seit dem sind auch Freiwillige von skate-aid bereits nach Costa Rica entsendet worden.

Die Entwicklungsarbeit in Süd- und
Zentralamerika von skate-aid


skate-aid hilft wo es geht – auch in Südamerika. Auch hier sind wir mit voller Leidenschaft bei unseren Projekten dabei und geben unser Bestes, wenn es darum geht die Situationen in Zentral- und Südamerika für die Kinder und Jugendlichen zu verbessern.

Im Rahmen unserer Entwicklungsarbeit in Südamerika unterstützen wir derzeit verschiedene Projekte in unterschiedlichen Ländern. Derzeit handelt es sich hier um Projekte in Costa Rica, Brasilien und Bolivien. Dabei verfolgen wir ein primäres Ziel: In den oft tristen Alltag der Kinder und Jugendlichen vor Ort ein bisschen mehr Sonne und Freude zu bringen.

Entwicklungshilfe in Costa Rica –
Unser Projekt in Zentralamerika


Im regionalen Vergleich gesehen, entwickelt sich Costa Rica überdurchschnittlich gut. Die Wirtschaft ist hier relativ stabil. Das Land steht allerdings vor der Herausforderung, den Ungleichheiten in der Verteilung des erlangten Wohlstandes entgegen zu treten.

Der Ort unseres Projektes ist die Provinzhauptstadt San Isidro de El General, welche sich in der Region Brunca befindet. Diese zählt zu den ärmsten Regionen des Landes. Der Wandel von einer agrarischen Wirtschaftsstruktur hin zu modernen Arbeitsfeldern führte zu einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Leider traten parallel zu den ökonomischen Problemen auch soziale Probleme auf. Der Missbrauch von Drogen wird immer präsenter, Meldungen über häusliche Gewalt und die dort herrschende Kriminalität steigen an. Auch die Anzahl der Schulabbrüche steigt zunehmend. Wie so häufig sind besonders die Kinder und Jugendlichen von dieser Problemlage betroffen. Durch die Abstinenz sinnvoller Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und die Perspektivlosigkeit steigt die Gefahr, dass diese in negative Strukturen geraten. Um dies zu verhindern ist es wichtig den Heranwachsenden eine Freizeitbeschäftigung zu bieten, in deren Umfeld sie gefördert werden und auf eine spielerische Art und Weise gezeigt bekommen, wie sie der hoffnungslos scheinenden Situation entkommen können.

Für eine effektive Entwicklungshilfe hat sich skate-aid deshalb mit der von Christian Petzold ins Leben gerufenen Initiative „Pura Vida Skateboarding“ und dem costa-ricanischen Verein „Vida Nueva“ zusammen getan und beschlossen, eine Sportanlage zum Skateboarden zu bauen. Auf diese Weise wollen wir den Kindern und Jugendlichen eine Möglichkeit der sicheren und sinnvollen Freizeitgestaltung aufzeigen und sie auf ihrem Weg ein selbstbestimmter, selbstbewusster und vor allem verantwortungsvoller Mensch zu werden begleiten.

Im Jahr 2013 konnten wir die Eröffnung des Skateparks endlich feiern. Unsere weitere Zusammenarbeit basiert zudem auf drei Zielen, die wir gemeinsam verfolgen. Zum einen wollen wir den Park ausbauen und erweitern, um den Heranwachsenden noch mehr Möglichkeiten bieten zu können. Unsere Entwicklungsarbeit in Costa Rica verfolgt auch das Ziel die Anlage unter anderem für eine offene Jugendarbeit nutzen. Wir möchten Workshops durchführen, die sich an der Lebenswelt und am Skateboarden orientieren und die Einbindung in den Schulunterricht nutzen. Damit wollen wir die Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern voran treiben, den Umgang mit Krankheiten und Präventionsmaßnahmen prominenter gestalten, gegen häusliche Gewalt publik machen, aktiv Umweltschutz propagieren sowie arbeitsvorbereitende Maßnahmen anbieten, welche die Jugendlichen für ihre Zukunft stark machen.

Um das Projekt auch der Öffentlichkeit näher zu bringen, wird Film-Material gesammelt. Das Team begleitet die Kids vor Ort und gibt ihnen dabei auch die Möglichkeit hinter der Kamera mitzuwirken, um ihnen dem Umgang mit Film- und Fotomedien näher zu bringen.

Im Rahmen des Projektes haben die Kinder und Jugendlichen auch die Möglichkeit von unserem eingeführten „skate-aid-Kreditsystem“ zu profitieren. Hier können sie für ihre Teilnahme an Kursen, Workshops und den sonstigen Aktivitäten Punkte sammeln, die sie gegen Material für ihre Skateboards oder Ausflüge eintauschen können. Auf diese Weise wird die Jugendarbeit vor Ort unglaublich transparent.

skate-aid in Brasilien –
Entwicklungshilfe in São Paulo


Führen Sie sich das einmal vor Augen: Knapp 30% der Bevölkerung Brasiliens sind jünger als 15 Jahre. Die Kluft zwischen Armen und Reichen ist enorm und wer das Geld hat, der schickt seine Kinder auf eine Privatschule. Leider können sich viele den Luxus einer guten Schulbildung aber nicht leisten, was durch eine Analphabetenrate des Landes von ungefähr 10% widergespiegelt wird.

Die Stadt gehört im Land zu denen mit der höchsten Kriminalitätsrate. Schwere Straftaten stehen an der Tagesordnung. Gewalt, Diebstahl, Raub, Prostitution, Menschenhandel, Mord und der Konsum von Drogen sind alltägliche Begleiter der Menschen dort.

Das Projekt in Poá bei Paulo steht unter der Leitung des ehemaligen Profi Skaters Sandro Testinha und seiner Frau Liela Vieira dos Santos. Sie bieten den Kindern die Möglichkeit in einem sicheren Umfeld Skateboard fahren zu lernen, anstatt ihre Zeit auf der Straße zu verbringen. Kids im Alter zwischen 4 – 16 Jahren können nach der Schule sowie am Wochenende dort ihre Freizeit verbringen. Sie lernen zu skateboarden und nehmen an kleinen Contests in São Paulo teil. Derzeit betreut das Projekt etwa 50 Kids und lebt nur von Spenden.

In ihrem Projekt „ONG Social Skate“ versuchen die Beiden ihren Schützlingen Werte wie Respekt und Eigenverantwortung zu vermitteln. Sandros Frau lässt als Lehrerin hier ihre pädagogischen Einflüsse wirken. Skate-aid hat als kleine Unterstützung 20 neue Decks nach Brasilien geschickt, um zu gewährleisten, dass ausreichend Hardware für die Kinder und Jugendlichen vorhanden ist. Unsere nächsten Schritte sollen nun klären wie wir es gemeinsam schaffen können diese Kooperation weiter auszubauen und welche Möglichkeiten bestehen, Sandro und Leila auf Dauer zu unterstützen.

Entwicklungshilfe in Südamerika –
La Paz in Bolivien


El Alto gehört zu den am schnellsten wachsenden Städten der Welt. Ein Großteil der Bevölkerung sind Jugendliche. Gleichzeitig zählt dieser Ort leider auch zu den ärmsten der Welt. Viele Kinder leben hier auf der Straße. Bedingt durch die große wirtschaftliche Ungleichheit und dem fehlenden Bildungsanreiz in El Alto und La Paz, hat ein Großteil der Bevölkerung keinen oder nur einen eingeschränkten Zugang zu Bildung. Viele der Kinder und Jugendlichen flüchten sich in Drogen und Alkohol. Viele von ihnen streben jedoch gleichzeitig nach Selbstbestimmung, Individualität und Selbstvertrauen und danach ihre Persönlichkeiten weiterzuentwickeln. Sie wollen sich beteiligen und selbst organisieren.

Mit dem Bau eines öffentlich zugänglichen und kostenfreiem Skatepark mit angebundenem Jugendzentrum möchten wir im Rahmen unserer Entwicklungsarbeit den Kindern und Jugendlichen vor Ort eine neue Perspektive geben und neue Freizeitmöglichkeiten eröffnen. Dabei schließen wir auch drogenabhängige Jugendliche nicht aus. Jeder soll die Möglichkeit haben hier mitzumachen, egal welches Geschlecht oder welchen sozio-ökonomischen Hintergrund er hat.

Die Unterstützung durch skate-aid erfolgt an den Pura Pura Skatepark unter anderem mit Safety Gear, Boards und Hardware. Zudem sind wir gemeinsam mit dem Freiwilligendienst „weltwärts“ auf der Suche nach zwei Freiwilligen, die das Tagesprogramm dort koordinieren, die Einrichtung des Skateparks instand halten und als Hauptansprechpartner für die gesamte Anlage fungieren.