Uganda, Kampala

Uganda Skateboard Union

Die Situation

Uganda ist geprägt vom 20 Jahre andauernden Bürgerkrieg im Norden des Landes. Dort tobte ein Kampf zwischen der Lord´s Resistance Army (LRA) und ugandischen Streitkräften. Unzählige Kinder wurden entführt und verschleppt, um für die LRA als Kindersoldaten zu kämpfen. Seit einem Friedensabkommen im Jahr 2010 blieben weitere gewalttätige Konflikte aus. Aber auch im Rest des Landes gibt es drängende Probleme. Über die Hälfte der Bevölkerung in Uganda lebt in Armut, ca. 40 % der Menschen sind arbeitslos. Uganda zählt trotz des stabilen Wirtschaftswachstums – auch aufgrund des hohen Bevölkerungswachstums – zu den ärmsten Ländern der Welt.

Immer mehr Menschen ziehen aus den ländlichen Gebieten in die Hauptstadt Kampala, um der Armut zu entfliehen. Oft erwartet sie jedoch nur ein Leben im Township, in dem mangelnde Hygiene und sanitäre Versorgung, eine vergleichsweise hohe HIV/AIDS Rate, Arbeitslosigkeit und Gewalt den Alltag bestimmen. Jugendliche sind von der Situation besonders betroffen und machen zudem einen Großteil der Gesamtbevölkerung aus: Fast die Hälfte der etwa 30 Millionen Einwohner sind jünger als 15 Jahre, 70% sind unter 24 Jahre alt.

skate-aid ist in Kampala im Township Kitintale aktiv, in dem ca. 20.000 Menschen leben. Unser Projektpartner vor Ort ist die Uganda Skateboard Union, eine Gruppe Jugendlicher, die sich 2006 ihren eigenen kleinen Skatepark bauten. Der Skatepark ist mittlerweile Anlaufpunkt für die Jugendlichen aus dem Township, die Uganda Skateboard Union für viele die Ersatzfamilie. Hier geht es nicht nur ums Skateboarden, sondern um ein stabiles soziales Umfeld, wie es nur die wenigsten Kinder und Jugendlichen kennen.

Zum Projekt

Entwicklungshilfe von skate-aid in Uganda –
die Situation vor Ort


Uganda ist noch immer geprägt vom Bürgerkrieg, der 20 Jahre im Norden des Landes wütete. Geprägt von den Auseinandersetzungen zwischen ugandischen Streitkräften und der Lord's Resistance Army (LRA). Geprägt von unzähligen entführten und verschleppten Kindern, die gezwungen wurden als Kindersoldaten für die LRA zu kämpfen. Zwar blieben weitere gewalttätige Konflikte nach Abschluss des Friedensabkommens im Jahr 2010 aus, das Land kommt aber nicht zur Ruhe. Uganda darüber hinaus mit den nächsten Problemen belastet. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in Armut, ungefähr 40% der Menschen sind ohne Arbeit. Das Land zählt trotz des stabilen Wirtschaftswachstums – auch aufgrund hoher Bevölkerungswachstumsraten – zu den ärmsten Ländern der Welt.

Immer mehr Menschen versuchen der Armut in den ländlichen Gebieten zu entfliehen und ziehen in die Hauptstadt Kampala. Leider werden ihre Hoffnungen hier meist jäh zerschlagen und die Menschen finden sich in Townships wieder, die ihnen meist nicht mehr als mangelnde Hygiene sowie eine schlechte sanitäre Versorgung, vergleichsweise hohe HIV- und AIDS-Raten sowie hohe Arbeitslosigkeitsraten und viel Gewalt bieten. Dabei machen Jugendliche einen Großteil der Bevölkerung aus. Fast die Hälfte der etwa 30 Millionen Einwohner sind jünger als 15 Jahre, 70% sind jünger als 24.

Entwicklungshilfe in Uganda –
das Projekt in Kampala


Die Situation in Uganda

Wir von skate-aid sind aktiv im Township Kitintale wo etwa leben 20.000 Menschen leben. Hier ist die Uganda Skateboard Union unser Projektpartner vor Ort. Eine tolle Gruppe Jugendlicher, die sich im Jahr 2006 einen eigenen kleinen Skatepark bauten und damit einen Anlaufpunkt für die Jugendlichen im Township schafften. Für viele sind sie mittlerweile zu einer Ersatzfamilie geworden. Dabei geht es hier nicht nur ums Skateboarden. Für viele der Jugendliche bildet der Skatepark ein stabiles Umfeld, wie es nur die wenigsten von ihnen kennen.

Die Uganda Skateboard Union startete damals mit 10 Jugendlichen. Mittlerweile bietet die Union über 50 Jugendlichen ab 12 Jahren im Township in Kampala täglich die Möglichkeit gemeinsam Skateboard zu fahren. Die Kinder haben hier die Möglichkeit innerhalb der Gruppe häufig zum ersten Mal ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und der Stabilität zu erfahren.

Zu den größten Problemen in Kitintale zählen Bildungsarmut, Arbeitslosigkeit, HIV und AIDS sowie der Missbrauch von Drogen. Deshalb ist eine Regel der Uganda Skateboard Union: Schule und Arbeit haben stets Vorrang. Wer meint betrunken, bekifft oder auch nur mit einer Zigarette zum Park kommen zu müssen, fliegt raus. Wer sich diesen Fehler öfter erlaubt, muss zudem die Union verlassen.

Den Skatepark aufrecht erhalten –
Hilfe für die Jugendlichen in Uganda


Die ersten Rampen brauchten eine Grunderneuerung, da sie damals ohne Hilfe von Außen gebaut wurden. Aufgrund dessen bestand unser erstes Projekt mit der Skateboard Union daraus die Anlage entsprechend zu renovieren. So konnten wir das Verletzungsrisiko durch marode Rampen verringern und den Spaß am Skaten noch ein wenig vergrößern.

Im Rahmen unserer Entwicklungshilfe in Uganda haben wir folgende Projektziele mit der Union erarbeitet, damit der bestehende Skatepark weiter betrieben und erweitert werden kann.

Damit das Equipment auch lange gut erhalten bleibt und so von den Jugendlichen so lange wie möglich verwendet werden kann, bauen wir derzeit Büro- und Lagerräume. In diesen möchten wir dann zukünftig auch Skateboard- Kurse von anleitenden Helfern anbieten. Im Jahr 2015 soll die Anlage dann um 200m² erweitert werden, um den Jugendlichen noch mehr Platz zum skaten zu bieten. Doch hier hört unsere Entwicklungshilfe noch nicht auf: Wir statten die teilnehmenden Jugendlichen darüber hinaus ein bis zweimal im Jahr mit Skateboard-Hardware und wichtiger Schutzausrüstung aus. Denn auch wenn Skateboarden unglaublich viel Spaß bringt und wir möchten, dass die Jugendlichen sich mit ihren Skateboards austoben: Verletzungen wollen wir so gut es geht vermeiden.

Förderung der Jugendlichen in Uganda
im Rahmen unserer Entwicklungshilfe


Gemeinsam mit der Uganda Skateboard Union geben wir den Jugendlichen zwar die Möglichkeit Gemeinschaft und feste Regeln zu erfahren, wir möchten ihnen darüber hinaus jedoch noch mehr Qualifikationen vermitteln, die ihnen auch im Leben von Vorteil sein können. Die Vorbereitung unserer Projekte wird in enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen vor Ort realisiert. Dabei beziehen wir diese in die Erstellung der Baupläne mit ein. Außerdem können und wollen sie die Bauarbeiten tatkräftig unterstützen und lernen so grundlegende handwerkliche Tätigkeiten. Dies fördert sowohl ihr Selbstvertrauen als auch ihre Jobaussichten.