Rückblick zur Afrika-Projektreise von Torben

Part II Südafrika


Nach dem erfolgreichen Spatenstich für unser neues Projekt in Namibia, ging Torben´s Flieger weiter nach Kapstadt. Unser Freiwilliger Julius Trunk (Bild 9 mit Peter) begrüßte Torben am Salesians Institute in Greenpoint und erklärte ihm jede Einzelheit zum Projekt. Unter anderem erzählte er, dass für die Straßenkinder und die gesamten Skateboardszene Kapstadts der Park mittlerweile zum zentralen Treffpunkt geworden (Bild 1,2,6,7). Der Park wird so viel genutzt, dass die meisten Rampen inzwischen dringend renovierungsbedürftig sind.
Torben traf sich auch mit  Peter, ein Straßenkind aus Kapstadt, welches wir euch letztes Jahr Dank eines wundervollen Kurzfilms von Ginkgo Agency vorgestellt haben. Peter hat im Skateboarding eine Leidenschaft entdeckt, die ihn von seinem täglichen Leben auf der Straße auffängt und Zuflucht bietet. Ein zentrales Problem bei den Straßenkinder besteht in der Ausweichpflicht, um einen Job zu bekommen oder zur Schule gehen zu dürfen. So sind die Aussichten auf ein Leben fernab der Straße praktisch unmöglich. Da wir in Peter großes Potential sehen, haben unsere Aktivisten vor Ort  über 2 Jahre  unermüdlich für einen Ausweis gekämpft. (Bild 9/ 10)Dann kam der große Trag und Torben und Julius begleiteten Peter zur zuständigen Dienststelle. Seine Freude war grenzenlos und er gilt den anderen Straßenkindern ab sofort als ein enormes Beispiel. Vielen Dank an dieser Stelle an all unsere Aktivisten, die einen super Job vor Ort leisten und sich auch den Schicksalen unserer Kids in den Projekten annehmen!
Dann wurde vor Ort noch offiziell unser neuer ehrenamtlicher South Africa Director, Sean van Rooden, vereidigt.  (Bild 8)
 
Eine große Reunion ergab sich für Torben mit Clive Craften und Dale Bird (Bild 12 v.l. Torben, Clive, Dale). Bereits 2008 war es genau dieses Team, welches nach monatelanger Arbeit den ersten Skatepark in Hout Bay realisierte. Weit bevor skate-aid als solches existierte. Clive war es auch, der 2010 in einem Workshop mit Straßenkindern die erste „skate-aid“ Mini-Ramp baute. 
 
Der Stopp in Kapstadt brachte also viele neue Eindrücke, aber vor allem zeigte die Reise den Fortschritt von skate-aid in Südafrika auf und das unsere Arbeit die Kids vor Ort bewegt!

Part III mit allen Eindrücken von Torben zu seinem dritten Reiseziel Mosambik folgt bald!

Hier geht's zu Part I

Galerie Südafrika, 2016