Ruanda, Kigali

SOS Kinderd├Ârfer

Die Situation

Dank des Wirtschaftswachstums der letzten Jahre hat sich Ruanda zu einem afrikanischen Vorzeigeland entwickelt. Die jährlichen Zuwachsraten stützen sich hauptsächlich auf die Sektoren Bauwirtschaft, Informationstechnologie und Dienstleistungen. Ruanda hat sich für die Zukunft ehrgeizige Ziele gesteckt und möchte 2020 den Status eines 'Middle Income Countries'erreichen. Doch die Ärmsten der Armen profitieren nicht von den Fortschritten: Fast 40 Prozent der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. 80 Prozent der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft. Da die Ernten aber aufgrund von Dürre und Bodenerrosionen immer karger ausfallen, flüchten viele Famlien in die Städte. Doch auch dort ist das Leben schwer und entbehrungsreich. Daher ist für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen nur wenig Raum.

Vor allem in der Hauptstadt Kigali wachsen Kinder und Jugendliche unter schweren Bedingungen auf. Schätzungen zufolge leben in der Stadt zwischen 5000 und 10 000 Straßenkinder, HIV/Aids ist weit verbreitet, Armut ist allgegenwärtig und der Völkermord von 1994 spaltet noch immer die Gesellschaft.

Viele Kinder und Jugendliche haben ihre Eltern verloren, können aufgrund der großen Armut nicht von Verwandten versorgt werden oder sind vor familiären Problemen fortgelaufen. Diese Kinder sind vielen Gefahren ausgesetzt, darunter Gewaltverbrechen oder sexueller Ausbeutung. Zahlreiche Kinder brechen zudem die Schule ab und haben dadurch nur wenige Aussichten auf eine bessere Zukunft.

All diese Kinder wollen wir durch unser Projekt erreichen und Ihnen neue Hoffnung auf eine bessere Zukunft schenken.

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