Kenia, Nairobi

Skateboarding Society of Kenya, Shangilia

Die Situation

Kenia liegt im Osten Afrikas und zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Probleme des Landes sind vielfältig, HIV/AIDS, immer wiederkehrende Dürren, Armut und mangelnde Schulbildung sind einige davon. Immer mehr Jugendliche zieht die Hoffnung auf bessere Zukunftsperspektiven in die Großstädte. So leben mittlerweile ca. drei Millionen Menschen in der Hauptstadt Nairobi.

Etwa 60 % der Einwohner leben in Slumgebieten. Im Slum Kangemi, in dem skate-aid aktiv ist, leben ca. 100.000 Menschen. Es gibt kein fließendes Wasser, selten Elektrizität, die Hütten sind notdürftig aus Wellblech und Holz zusammen gezimmert. Nach Einbruch der Dunkelheit, sollte man sich auch als Local nur äußerst vorsichtig außerhalb seiner vier Wände bewegen. Schießereien, Prostitution und Überfälle gehören zum Alltag der Nacht. Im Slumgebiet ist HIV ein erhebliches Problem. Die Zahlen der Virusträger schwanken im Slum zwischen 50% und 90%.

Die Kinder sind diejenigen, die das meiste Leid zu tragen haben. Viele Kinder verlieren früh ihre Eltern oder verlassen ihr Zuhause und suchen zunächst ein besseres Leben auf der Straße. Gründe hierfür sind Gewalterfahrungen in der Familie, kranke oder drogensüchtige Eltern.

Zum Projekt

Entwicklungshilfe in Kenia
von skate-aid


Kindern und Jugendlichen eine Freude bereiten und ihre Augen wenigstens für kurze Zeit zum Leuchten zu bringen, vor allem, wenn sie in Gebieten leben, die oft von Krisen und Gewalt gebeutelt sind. Dieses Ziel verfolgt skate-aid bei der Entwicklungshilfe in Kenia, Nairobi. Kenia liegt im Osten Afrikas und zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Probleme in diesem Land sind groß und vielfältig. HIV und AIDS, ständig wiederkehrende Dürren, viel Armut sowie eine mangelnde Schulbildung sind einige davon. In der Hoffnung auf eine bessere Zukunft und bessere Perspektiven ziehen viele Jugendliche in die Großstädte. Dies führte dazu, dass mittlerweile ungefähr drei Millionen Menschen in der Hauptstadt Nairobi wohnen.

Warum wir in Kenia Entwicklungsarbeit leisten wollen


Selbstverständlich ist unser Hauptanliegen den Menschen Hilfe zu geben, die Hilfe benötigen. Etwa 60% von ihnen leben in Kenia in Slumgebieten. Im Slum Kangemi, in dem wir von skate-aid aktiv sind, leben ungefähr 100.000 Menschen. Dort gibt es kein fließend Wasser, Elektrizität ist nur manchmal vorhanden und die Hütten werden notdürftig von Holz und Wellblech zusammen gehalten. Auch als Einheimischer tut man sich hier gut, wenn man sich nur äußerst vorsichtig nach dem Einbruch der Dunkelheit außerhalb seiner vier Wände bewegt. Schießereien, Prostitution und Überfälle gehören zum traurigen Alltag der Nacht. Zudem ist HIV hier ein erhebliches Problem. Die Zahl der Virusträger schwankt im Slum zwischen 50% und 90%. Das meiste Leid wird wie so oft von den Kindern getragen. Viele von ihnen verlassen ihr Zuhause und leben lieber auf der Straße, weil sie sich dort ein besseres Leben erhoffen. Ein Großteil von ihnen verliert außerdem meist

Das Projekt unserer Entwicklungshilfe
in Kenia, Nairobi


Der ortsansässige Verein Shangilia bietet den dortigen Straßenkindern in einem Kinderheim ein Zuhause und ermöglicht ihnen dort eine Schulbildung sowie ein menschenwürdiges Leben. Das Kinderheim befindet sich am Rande Nairobis (Kenia) im Slum Kangemi. Vor allem durch Aktivitäten wie Musik, Sport und Akrobatik versucht der Verein das Selbstbewusstsein der Kinder behutsam aber stetig wieder aufzubauen.

Der Bedarf an Unterkünften ist groß. Und er steigt stetig, da leider auch die Anzahl der aus der Gesellschaft ausgestoßenen Kinder immer weiter zunimmt. Aus diesen Gründen startete Shangilia im Rahmen ihrer Entwicklungshilfe in Kenia mit dem Bau eines neuen Kinderheims. Dieses verfügt darüber hinaus über eine integrierte Schule. Da viele Hände bekanntlich mehr schaffen, begannen wir im Sommer 2013 gemeinsam mit der Dirk Nowitzki Stiftung und Shangilia Deutschland die Bauarbeiten am ersten kenianischen Skatepark. Im Oktober 2013 konnten wir diesen dann bereits feierlich eröffnen. Auch die Skateboarding Society of Kenya widmet sich bereits seit geraumer Zeit dem Boardsport und war maßgeblich am Bau des ersten Skateparks in Kenia involviert. Mit genauso viel Herzblut und Engagement wie wir alle sorgten sie dafür, dass diese Skateanlage den Kindern vor Ort zukünftig ein bisschen Freude in den Alltag zaubert.

Die Skateanlage in Kenia, Nairobi
im Rahmen unserer Entwicklungshilfe


Doch wie sieht der Skatepark eigentlich aus? Zunächst einmal ist er multifunktional und verfügt über einen angeschlossenen Basketballplatz. Gemeinsam mit unseren Architekten hier in Deutschland haben die Skater vor Ort den Park geplant und anschließend mit den skate-aid-Aktivisten Ali Krick und Christian Petzold aus Deutschland gebaut. Derzeit engagiert sich Ali noch als Skateboard-Trainer. In Zukunft sollen jedoch die Kräfte vor Ort die Leitung im Sportunterricht und in der Freizeitgestaltung übernehmen. Der erste Schritt dafür ist bereits getan. Seit dem November 2013 gibt es jeden Donnerstag einen Trainingstermin für die jüngeren Anfänger. Dieser ist ein fester Bestandteil des Schulprogramms von Shangilia. Rund 200 Kinder aus dem Kinderheim und unzählige Kinder aus den angrenzenden Slums kommen nun regelmäßig zu Skate- und Basketballworkshops auf das Gelände. Dabei können sie sich jedoch nicht nur sportlich betätigen. Sie finden hier auch ein Gehör für ihre Probleme und haben so endlich jemanden, der sich ihren annimmt und ihnen hilft. Je nach Kapazität und Lage können diese Kinder dann auch in das Kinderheim aufgenommen werden.