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Die Hoffnung kommt auf vier Rollen


skate-aid leistet weltweit Entwicklungsarbeit mit dem Skateboard

Kinder- und Jugendprojekte in Afghanistan, Algerien, Albanien, Bolivien, Brasilien, Costa Rica, Deutschland, Indien, Kenia, Libanon, Mosambik, Palästina, Sudan, Südafrika, Tansania und Uganda

  • Unser Antrieb ist es Kindern, unabhängig von sozialer Herkunft, Ethnie, Sprache, Religion, Nationalität oder Kultur eine echte Kindheit zu ermöglichen.
  • Unsere Strategie ist es einfache Werte wie Selbstvertrauen und Gemeinschaftsbewusstsein zu vermitteln und das Verantwortungsgefühl und die Unabhängigkeit zu stärken
  • Unsere Philosophie ist es Jugendlichen Verantwortungen zu übertragen, um sie damit zu den Hoffnungsträgern einer neuen, offenen, sozialen und gerechten Gesellschaft zu machen.

Skateboarding ist einzigartig, global und universell: Es kennt weder Grenzen noch Krieg, Hautfarbe oder Hass, arm oder reich. Bewegung und Körperbewusstsein werden auf einzigartige Weise mit der Möglichkeit der Selbstdefinition und Identifikation vereint. Diese pädagogische Kraft nutzt skate-aid gemeinsam mit Anstifter Titus Dittmann um weltweit einen umfassenden Ansatz der Kinder-, Jugend- und Entwicklungshilfe zu verfolgen.

Der Anstifter - Titus Dittmann

„Das Herz muss brennen“, lautet das Motto von Titus Dittmann (66). Das seine brannte zweifelsohne schon immer für das Skateboard oder besser gesagt, die Bretter, die die Welt bedeuten – und ein Stück besser machen sollen. Seit über 30 Jahren habe er eben ein solches  „Brett vorm Kopp“. Das behauptet der Skateboard-Pionier von sich selbst. Denn seitdem er in den Achtzigern seine sichere Beamtenlaufbahn als Studienrat an den Nagel hängte, geht es bei ihm immer nur um das eine: Skateboarding. Im Sommer 2010 zog er sich aus der Geschäftsführung seines Unternehmens „Titus GmbH“ zurück. Gemeinsam mit seinem Team widmet sich der 66-Jährige komplett seiner Stiftung. Mit skate-aid arbeitet er ganz direkt und vor Ort mit Kindern und Jugendlichen. Da wo das Leben von Terror, Gewalt und Zerstörung geprägt ist, wollen sie die Hoffnung ins Rollen bringen. Dabei bleibt der Querdenker und Szene-Pionier sich und seiner Passion treu. „Das Skateboard bietet den Kindern nicht nur Abwechslung und Freude im oft durch Terror geprägten Alltag“, betont der ehemalige Studienrat, der früh die Wirkung des vermeintlichen Sportgeräts - besonders in der jugendlichen Orientierungsphase - erkannt hat. Es war immer wichtig, der „Szene etwas zurückzugeben“. Für sein Engagement wurde er 2009 mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Im gleichen Jahr rief er die Wohltätigkeitsorganisation skate-aid ins Leben.

Die Hoffnung, die auf vier Rollen kommt

Als Dittmann 2008 das erste Mal vom Engagement des Australiers Oliver Percovich in Kabul hört, ist er wie elektrisiert: „Was für ein grandioser Ansatz, mit Kids in einem derartig extremen Krisengebiet zu arbeiten“, fand der Skateboard-Unternehmer und startet für die Initiative Skateistan wenig später eine Spendensammelaktion in seinen rund 40 Titus Läden. Zwei Tonnen Skateboards und rund 15.000 Euro kommen zusammen. Gemeinsam mit Percovich holt er die durch DHL gesponserte Lieferung aus dem Zoll in Kabul, geht zum Skateboard-Training in die Waisenhäuser der Hauptstadt. Bewegende Erlebnisse, die Dittmann motivieren weiterzumachen.

Zwei Männer. Eine Mission

Dann ist es der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag Ruprecht Polenz, der Dittmann und Rupert Neudeck im Frühjahr 2009 zusammenbringt. Cap Anamur- und Grünhelme-Gründer Neudeck hat bereits 32 Schulen in Afghanistan gebaut. „Beim ersten Treffen war uns klar, dass wir gemeinsam etwas bewegen wollen. Kurz darauf saßen wir im Flieger Richtung Afghanistan, um die Lage für Skateboard-Einrichtungen vor Ort zu checken“, berichtet Titus, wie man Dittmann in der Szene ausschließlich nennt „Kabul steht im Fokus der Öffentlichkeit und der Medien. Wir konzentrieren uns hier auf die vergessenen ländlichen Gebiete “, so der Anstifter, der die Projekte mit hohem persönlichem Einsatz voranbringt.

Help across the Board

Ende 2009 gründet Dittmann dann die Stiftung als Dachorganisation für die skate-aid-Projekte. „Skateboarding kennt weder Grenzen noch Krieg, Hautfarbe oder Hass, arm oder reich: Skateboarding verbindet Hilfe, die ankommt in Afghanistan. In knapp zwei Monaten und für rund 15.000 Euro Spendengelder entsteht im Jahr 2010 der erste Betonpark Afghanistans an einer Schule in Karokh, in der westafghanischen Provinz Herat. Ein Kooperationsprojekt mit Rupert Neudecks Initiative „Grünhelme e.V.“ und mit aktiver Beteiligung der Dorfbevölkerung. Es soll ihr Projekt werden. Und das wird es. Die 7.500 Schulkinder sind begeistert. „Es ist das erste Mal, dass sie Zuwendung erleben, dass jemand etwas für sie ganz alleine, zu ihrer puren Freude tut“, hat Dittmann vor Ort erlebt. Wo Kinder ohne Kindheit und Zuversicht zwischen Gewalt und Zerstörung aufwachsen müssen, treten sie Fremden zu Recht skeptisch gegenüber, erfährt er bei seinen Reisen. „Doch jenseits sprachlicher und ethnischer Barrieren schafft Skateboarding den vermeintlich unmöglichen Zugang zu Kindern und Jugendlichen“, so Dittmann. Auch die Mädchen dürfen in Karokh aufs Brett. Natürlich nur, wenn keine Jungen in der Nähe sind. Das ist eine kleine Sensation, ist ihnen ansonsten jede sportliche Betätigung untersagt. Das Skateboard aber ist kein „anerkanntes Sportgerät“, noch nicht mal einen Namen hatte es in einer Region, wo es kaum Fernsehen und Telefon, geschweige denn Internetzugang gibt. Für den Hausmeister an der Schule ist das Brett mit den vier Rollen ein „Mäuseauto“..

Hilfe, die ankommt in Afghanistan

In knapp zwei Monaten und für rund 15.000 Euro Spendengelder entsteht im Jahr 2010 der erste Betonpark Afghanistans an einer Schule in Karokh, in der westafghanischen Provinz Herat. Ein Kooperationsprojekt mit Rupert Neudecks Initiative „Grünhelme e.V.“ und mit aktiver Beteiligung der Dorfbevölkerung. Es soll ihr Projekt werden. Und das wird es. Die 7.500 Schulkinder sind begeistert. „Es ist das erste Mal, dass sie Zuwendung erleben, dass jemand etwas für sie ganz alleine, zu ihrer puren Freude tut“, hat Dittmann vor Ort erlebt. Wo Kinder ohne Kindheit und Zuversicht zwischen Gewalt und Zerstörung aufwachsen müssen, treten sie Fremden zu Recht skeptisch gegenüber, erfährt er bei seinen Reisen. „Doch jenseits sprachlicher und ethnischer Barrieren schafft Skateboarding den vermeintlich unmöglichen Zugang zu Kindern und Jugendlichen“, so Dittmann. Auch die Mädchen dürfen in Karokh aufs Brett. Natürlich nur, wenn keine Jungen in der Nähe sind. Das ist eine kleine Sensation, ist ihnen ansonsten jede sportliche Betätigung untersagt. Das Skateboard aber ist kein „anerkanntes Sportgerät“, noch nicht mal einen Namen hatte es in einer Region, wo es kaum Fernsehen und Telefon, geschweige denn Internetzugang gibt. Für den Hausmeister an der Schule ist das Brett mit den vier Rollen ein „Mäuseauto“.

Die Hilfe kommt ins Rollen

Neben der Arbeit in Afghanistan gibt es mehrere Projekte, die aktuell in Afrika anlaufen. Im Sommer 2011 entstand in Kooperation mit Partnerorganisation „Don Bosco“ ein Beton-Skatepark in Tansanias Hauptstadt Dodoma. Im Slum Kangemi konnte Titus Dittmann im Oktober 2013 zusammen mit der Partnerorganisation Shangilia und der Dirk Nowitzki Stiftung den ersten kenianischen Skatepark eröffnen. Gemeinsam mit verschiedenen Hilfsorganisationen bringt skate-aid auch in Kapstadt und Uganda die Hoffnung für Kids in Kinderheimen und den Townships Afrikas ins Rollen. Ende 2014 beginnt dann ein weiteres einzigartiges Projekt. In Zusammenarbeit mit den SOS-Kinderdörfern weltweit wird ein Skateboardpark in Palästina (Bethlehem) gebaut.

Öffentlichkeit hilft

Dittmann und sein Team treiben die Öffentlichkeitsarbeit gezielt voran: „Aufmerksamkeit ist für die Stiftungsarbeit eine extrem wichtige Ressource, um potenzielle Spender und Unterstützer zu gewinnen“, betont Dittmann. Meilenstein: Im November 2010 wird skate-aid mit dem renommierten „Laureus Medien Preis“ ausgezeichnet. Ein Projekt, so die Jury um Boris Becker, welches in ganz besonderer Weise die „Laureus-Idee“ – Sozialer Wandel durch Sport - verkörpert. Große Freude im Hause skate-aid ob der Auszeichnung: „Dieser Preis bedeutet uns viel“, sagt Dittmann „denn er katapultiert uns in der öffentlichen und medialen Beachtung in neue Dimensionen“.

Unterstützer

Prominente „Unterstützer“ und "Botschafter" tragen die skate-aid Botschaft ebenfalls weiter: Musiker, wie Gentleman, Evil Jared, Henning Wehland, Blumentopf, Schauspieler Wotan Wilke Möhring und Leonard Lansink, oder TV-Moderatoren, wie Shary Reeves, Andre Gatzke oder Dr. Hajo Schumacher, bis hin zu Comedian Simon Gosejohann. Jährlich kommen die prominenten Helfer und rund 400 Gäste bei der „skate-aid night“ zusammen. Längst ein gesellschaftliches Highlight, bei dem unterhaltsam Einblicke in die Stiftungsarbeit und Jugendkulturen geboten werden.

Mehr Infos und Eindrücke

Im Web: www.skate-aid.org
Auf Facebook: www.facebook.com/skateaid
Auf Twitter: twitter.com/skate_aid
 

Spendenkonto skate-aid

Kontoinhaber: skate-aid e.V. München

Kreditinstitut: Sparkasse Münsterland Ost
Verwendungszweck: Spende skate-aid
IBAN: DE57 400 501 50 0000 55 17 39
SWIFT-BIC: WELADED1MST
Gläubiger-Id.: DE90ZZZ00001002590

Pressekontakt

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Maik Giersch

Head of Marketing & Business Development

Projektbüro Münster
Scheibenstraße 121 · 48159 Münster

Telefon: +49 (0) 251 52000 810

E-Mail: m.giersch@skate-aid.org