26.11.2013

skate-aid-Skatepark in Mozambique geplant

skate-aid-Skatepark Mozambique in Planung

„Ich habe in der Vergangenheit oft Drogen genommen, aber seit ich skate, habe ich das alles hinter mir gelassen. Jetzt ist das Skateboard meine einzige Droge. Viele meiner Freunde hatten nicht so viel Glück, weil sie nicht skaten und an den Drogen zugrunde gegangen sind.“

Was Joseph aus Mozambique erzählt, zeigt, wie wichtig den Jugendlichen dort das Skaten ist – und erklärt, warum sie sich so dringlich einen eigenen Skatepark wünschen. Isard, skate-aid-Aktivist aus Maputo, der Hauptstadt von Mozambique, setzt deshalb alles daran, gemeinsam mit der von ihm gegründeten „Associação do Skate de Moçambique“ einen Skatepark zu bauen. Momentan gibt es zwar viele Skater auf den Straßen, die meisten bauen sich aber selbst aus Sperrholz oder Blech kleine Ramps, die Boards sind Billigware aus Supermärkten, Protektoren fehlen völlig. Eine Situation, die auch dem Skater Tobias Stolz auffiel. Tobias leitet das Programm „ProEcon – Sustainable Economic Development in Mozambique” der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (giz). Zusammen mit seiner Frau Veronique unterstützt er privat Isard und seine Mitstreiter bei der weiteren Stärkung der Association und Projektplanung. Mitte November fand das erste Meeting mit dem Stadtrat statt, um herauszufinden, wo ein geeignetes Stück Land liegt, demnächst soll ein Treffen mit dem Sportminister stattfinden. Die ersten Steine sind ins Rollen gebracht, keep on pushing guys!